Der Grundstein für dein Glück: Fundierte Planung & Vorbereitung

Ein Hausbau ist das größte Projekt deines Lebens, ein Versprechen an deine Zukunft und der Ort, an dem deine Träume Wurzeln schlagen. Damit aus der ersten vagen Idee ein sicheres Fundament wird, ist eine akribische Planung der entscheidende Schlüssel zum Erfolg. Auf Haeuserplanung.de begleiten wir dich durch diesen intensiven Prozess der Vorbereitung, nehmen dir die Unsicherheit und verwandeln komplexe bürokratische Hürden in klare, meisterbare Schritte für dein perfektes Zuhause.

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Die Vision definieren: Was brauchst du wirklich zum Leben?

Bevor der erste Spatenstich erfolgt und noch bevor der Architekt den ersten Strich auf das digitale Papier setzt, beginnt alles in deinem Kopf. Die Phase der Visionierung ist der emotionalste Teil der Vorbereitung. Hier geht es darum, deinen Lebensstil zu analysieren. Bist du jemand, der die Geselligkeit in einer offenen Wohnküche sucht, oder benötigst du stille Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten im Home-Office? Planung bedeutet hier, ehrlich zu sich selbst zu sein und die Bedürfnisse aller Familienmitglieder unter einen Hut zu bringen.

Oftmals lassen wir uns von glänzenden Magazinen blenden, doch ein Haus muss funktional zu deinem Alltag passen. Überlege dir, wie sich dein Leben in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren verändern wird. Ein Kinderzimmer von heute kann das Hobbyzimmer oder die Einliegerwohnung von morgen sein. Bei der Vorbereitung auf das Projekt Hausbau solltest du eine Prioritätenliste erstellen: Was sind die absoluten Must-haves und wo bist du bereit, Kompromisse einzugehen, falls das Budget es verlangt? Diese Klarheit ist dein Kompass für alle weiteren Entscheidungen.

Bedürfnisanalyse für deinen Grundriss

Ein Haus wächst von innen nach außen. Beginne damit, deine aktuellen Wohnverhältnisse zu bewerten. Was stört dich in deiner jetzigen Wohnung? Ist es der fehlende Stauraum, das dunkle Badezimmer oder der zu schmale Flur? In der Planung & Vorbereitung ist es hilfreich, ein Raumprogramm zu erstellen. Notiere dir für jeden Raum die gewünschte Quadratmeterzahl und die Funktionen, die er erfüllen muss. Denke dabei auch an die Laufwege – eine intelligente Raumplanung spart dir im Alltag tausende unnötige Schritte.

Finanzielle Planung & Budgetierung: Dein Sicherheitsnetz

Nichts ist belastender für den Traum vom Hausbau als finanzielle Unsicherheit. Eine seriöse Vorbereitung beginnt daher immer mit einem Kassensturz. Es geht nicht nur darum, wie viel Kredit dir die Bank gewährt, sondern wie viel monatliche Belastung du dir dauerhaft leisten kannst, ohne auf Lebensqualität zu verzichten. Die Kosten für ein Haus setzen sich aus weitaus mehr zusammen als nur den reinen Baukosten für das Gebäude. Viele Bauherren unterschätzen die Baunebenkosten, die oft zwischen 15 und 20 Prozent der Gesamtsumme ausmachen.

Transparenz ist in dieser Phase oberstes Gebot. Erstelle einen detaillierten Finanzierungsplan, der auch Puffer für unvorhergesehene Preissteigerungen bei Baumaterialien oder Verzögerungen im Bauablauf enthält. Bei Haeuserplanung.de raten wir dir, alle verfügbaren Förderungen, wie etwa durch die KfW oder regionale Programme, frühzeitig zu prüfen. Eine solide finanzielle Vorbereitung ist das Beruhigungsmittel, das dir hilft, auch in stressigen Bauphasen einen kühlen Kopf zu bewahren.

Übersicht der Kostenfaktoren beim Hausbau

Kostenkategorie Beispiele Wichtigkeit
Grundstückskosten Kaufpreis, Notar, Grunderwerbsteuer, Makler Existenziell
Baunebenkosten Baugenehmigung, Vermessung, Erschließung, Bodengutachten Oft unterschätzt
Reine Baukosten Rohbau, Dach, Fenster, Innenausbau, Haustechnik Hauptanteil
Außenanlagen Garten, Terrasse, Zäune, Auffahrt, Garage Planungsposten
Finanzierungskosten Zinsen, Bereitstellungszinsen, Kontoführungsgebühren Langfristig

Die Suche nach dem perfekten Grundstück: Lage und Beschaffenheit

Das Grundstück ist die einzige Komponente deines Hauses, die du später nicht mehr verändern kannst. Daher verdient die Auswahl des Bauplatzes höchste Aufmerksamkeit in deiner Vorbereitungsphase. Es geht nicht nur um die schöne Aussicht. In der seriösen Planung musst du die Infrastruktur prüfen: Wie weit ist der Weg zur Arbeit, zu Schulen oder zum nächsten Supermarkt? Ein vermeintlich günstiges Grundstück im Grünen kann durch hohe Pendlerkosten über die Jahre sehr teuer werden.

Neben der Lage spielt die technische Beschaffenheit eine Rolle. Ein Bodengutachten ist in der Vorbereitung unverzichtbar. Es gibt Aufschluss darüber, ob der Boden tragfähig ist oder ob drückendes Grundwasser eine teure weiße Wanne für den Keller erforderlich macht. Auch Altlasten im Boden oder komplizierte Hanglagen können die Baukosten massiv in die Höhe treiben. Sei hier akribisch und lass dich nicht unter Zeitdruck setzen – das richtige Grundstück ist die halbe Miete für ein entspanntes Bauvorhaben.

Checkliste für die Grundstücksbewertung

  • Besteht ein rechtskräftiger Bebauungsplan (B-Plan)?
  • Wie ist die Ausrichtung des Grundstücks (Südseite für Photovoltaik)?
  • Sind alle Erschließungsbeiträge bereits bezahlt?
  • Gibt es Baulasten oder Wegerechte im Grundbuch?
  • Wie ist die Lärmbelastung zu verschiedenen Tageszeiten?
  • Ist der Boden frei von Schadstoffen und Kampfmitteln?

Rechtliche Rahmenbedingungen: Der Bebauungsplan und seine Tücken

In Deutschland darfst du nicht einfach bauen, was du willst. Das Baurecht gibt den Rahmen vor, und dieser kann sehr eng gesteckt sein. Der Bebauungsplan regelt unter anderem die Grundflächenzahl (GRZ), die bestimmt, wie viel Fläche des Grundstücks du versiegeln darfst, und die Geschossflächenzahl (GFZ). In der Planung & Vorbereitung musst du diese Kennzahlen verstehen, da sie direkt beeinflussen, wie groß dein Haus werden darf. Auch die Dachform, die Firsthöhe und sogar die Farbe der Dachziegel können vorgeschrieben sein.

Wenn es für dein Wunschgebiet keinen Bebauungsplan gibt, greift oft der Paragraph 34 des Baugesetzbuches, wonach sich dein Neubau in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen muss. Dies bietet mehr Spielraum, aber auch mehr Diskussionsbedarf mit dem Bauamt. Eine Voranfrage beim zuständigen Amt kann in der Vorbereitung viel Klarheit schaffen und böse Überraschungen beim eigentlichen Bauantrag vermeiden. Wir unterstützen dich dabei, diese bürokratischen Hürden als strategische Leitplanken für dein Design zu sehen.

Die Wahl der Partner: Wer baut dein Traumhaus?

Du stehst vor der Entscheidung: Architektenhaus, Bauträger oder Fertighausanbieter? Jedes Modell hat seine Vorzüge in der Planung. Ein Architekt bietet dir maximale Individualität und eine unabhängige Bauleitung, erfordert aber mehr Engagement deinerseits. Ein Bauträger liefert oft alles aus einer Hand, was die Koordination in der Vorbereitung erleichtert, aber weniger Spielraum für nachträgliche Änderungen lässt. Fertighausanbieter punkten mit festen Zeitplänen und transparenten Preisen.

In dieser Phase der Planung & Vorbereitung ist es essenziell, Referenzen einzuholen und sich Musterhäuser anzusehen. Sprich mit ehemaligen Bauherren über ihre Erfahrungen. Seriöse Partner zeichnen sich durch Transparenz, klare Verträge und eine realistische Zeitplanung aus. Achte darauf, dass die Chemie stimmt, denn du wirst über viele Monate eng mit diesen Menschen zusammenarbeiten. Vertrauen ist beim Hausbau eine Währung, die mindestens so wichtig ist wie dein Eigenkapital.

Kriterien für die Auswahl des Baupartners

Kriterium Worauf achten? Ziel
Erfahrung Anzahl der realisierten Projekte in der Region Sicherheit
Bonität Wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens Insolvenzschutz
Leistungsumfang Was ist im Standardpreis enthalten? (Bauleistungsbeschreibung) Kostenwahrheit
Kommunikation Erreichbarkeit und Qualität der Beratung Stressvermeidung

Zeitmanagement: Der realistische Fahrplan zum Einzug

Viele Bauherren unterschätzen die Dauer der Vorbereitung. Allein die Phase von der ersten Idee bis zur Baugenehmigung kann sechs bis zwölf Monate in Anspruch nehmen. In der Planung musst du Pufferzeiten für die Bearbeitung durch Ämter, die Auswahl der Gewerke und die Trocknungsphasen des Baus einplanen. Ein detaillierter Bauzeitenplan ist dein wichtigstes Kontrollinstrument. Er zeigt dir, wann welche Entscheidungen getroffen werden müssen – zum Beispiel die Bemusterung der Fliesen oder die finale Küchenplanung.

Hektik ist der Feind jeder guten Vorbereitung. Wenn du unter Zeitdruck stehst, triffst du Fehlentscheidungen, die später teuer korrigiert werden müssen oder dich über Jahre ärgern. Plane den Umzug aus deiner jetzigen Wohnung erst dann, wenn der Baufortschritt eine sichere Prognose zulässt. Eine inspirierende Vorbereitung bedeutet auch, sich die Zeit zu nehmen, die Vorfreude zu genießen, statt nur von einem Termin zum nächsten zu hetzen.

Energetisches Konzept und Haustechnik: Planung für übermorgen

Die Entscheidungen, die du heute in der Vorbereitung triffst, bestimmen deine Energiekosten für die nächsten Jahrzehnte. Ein modernes Haus muss heute mehr sein als nur eine Hülle. Es ist ein komplexes energetisches System. Möchtest du eine Wärmepumpe, eine Photovoltaikanlage mit Speicher oder eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung? Diese technischen Komponenten müssen von Anfang an in die Planung integriert werden, da sie Auswirkungen auf den Platzbedarf im Technikraum und die Statik des Daches haben.

Nachhaltiges Bauen ist nicht nur ein ökologisches Statement, sondern eine ökonomische Notwendigkeit. Die Vorbereitung umfasst hier auch das Studium von Dämmwerten und die Wahl der richtigen Fenster. Je besser die thermische Hülle deines Hauses geplant ist, desto kleiner und kostengünstiger kann die Heiztechnik ausfallen. Wir bei Haeuserplanung.de helfen dir, die neuesten Trends von Smart Home bis zu ökologischen Baustoffen zu verstehen und sinnvoll in dein Budget zu integrieren.

Die Psychologie der Vorbereitung: Stressfaktoren minimieren

Hausbau ist emotionaler Ausnahmezustand. Die Planung & Vorbereitung dient auch dazu, deine mentale Gesundheit zu schützen. Unstimmigkeiten zwischen Partnern entstehen oft durch mangelnde Kommunikation über Prioritäten oder finanzielle Ängste. Nutze die Vorbereitungszeit, um als Team zusammenzuwachsen. Legt fest, wer für welche Bereiche verantwortlich ist, und schafft euch bewusste baufreie Zonen im Alltag.

Akzeptiere von Anfang an, dass nicht alles perfekt laufen wird. Es wird Verzögerungen geben, es wird Missverständnisse auf der Baustelle geben. Eine gute Vorbereitung bedeutet auch, eine gewisse Resilienz aufzubauen. Wenn du weißt, dass du einen soliden Plan und die richtigen Partner an deiner Seite hast, kannst du auch mit Rückschlägen souveräner umgehen. Dein Traumhaus ist den Weg wert – bleib inspiriert und fokussiert auf das Ziel.

Warum ist die Vorbereitungsphase wichtiger als der Bau selbst?

Ein Hausbau ist wie eine Expedition: Wer ohne Karte und Ausrüstung loszieht, wird scheitern. In der Vorbereitung werden 80 Prozent der Kosten und 90 Prozent der Qualität festgelegt. Ein Fehler in der Planung, etwa ein vergessener Hauswirtschaftsraum oder eine falsch platzierte Treppe, lässt sich später kaum oder nur mit extremem finanziellem Aufwand korrigieren. Die Vorbereitung gibt dir die Sicherheit, dass du während der Bauphase nicht jede Woche neue, teure Nachträge unterschreiben musst.

Zudem sorgt eine gründliche Planung für einen reibungslosen Ablauf der Gewerke. Wenn der Elektriker genau weiß, wo jede Steckdose hin soll, weil du dir im Vorfeld Gedanken über die Möbelstellung gemacht hast, gibt es keine Verzögerungen. Die Vorbereitung ist die Zeit, in der du die Kontrolle behältst. Sobald die Bagger rollen, bist du oft nur noch Passagier eines Prozesses, den du vorher genau definiert hast. Nutze diese Macht der Planung weise.

Welche Unterlagen brauche ich für das erste Gespräch mit der Bank?

Um bei der Bank ernst genommen zu werden und die besten Zinsen zu erhalten, musst du gut vorbereitet sein. Die Bank möchte sehen, dass du dein Projekt im Griff hast. Dazu gehören neben deinen persönlichen Einkommensnachweisen auch detaillierte Informationen über das geplante Vorhaben. Je konkreter deine Unterlagen sind, desto schneller erfolgt die Zusage. Eine lückenlose Vorbereitung signalisiert Professionalität und reduziert das Risiko für den Kreditgeber.

Du benötigst in der Regel ein Exposé des Grundstücks, einen Auszug aus dem Grundbuch, erste Entwurfszeichnungen oder Grundrisse und eine detaillierte Aufstellung der Gesamtkosten. Auch Eigenleistungen (die sogenannte Muskelhypothek) sollten realistisch aufgelistet werden. Vergiss nicht, Nachweise über dein Eigenkapital bereitzuhalten. Eine gute Vorbereitung auf diesen Termin spart dir Wochen an Nachbearbeitungszeit und sichert dir das finanzielle Fundament für dein Haus.

Was ist ein Bodengutachten und warum ist es in der Planung unverzichtbar?

Ein Bodengutachten, auch Baugrunduntersuchung genannt, analysiert die Schichten deines Baugrunds. In der Planung & Vorbereitung ist es dein wichtigstes Dokument zum Schutz vor massiven Mehrkosten. Der Gutachter bohrt an mehreren Stellen in die Tiefe und stellt fest, wie tragfähig der Boden ist und wo das Grundwasser steht. Ohne dieses Gutachten plant dein Statiker das Fundament quasi im Blindflug, was entweder zu gefährlicher Instabilität oder zu unnötig teuren, überdimensionierten Fundamenten führt.

Das Gutachten gibt auch Aufschluss über mögliche Schadstoffe oder Versickerungsfähigkeiten des Bodens für Regenwasser. Wenn du erst während der Bauphase feststellst, dass du einen Bodenaustausch vornehmen musst, sprengt das oft jedes Budget. Daher gehört das Bodengutachten ganz an den Anfang deiner Vorbereitung, idealerweise noch vor dem endgültigen Kauf des Grundstücks oder zumindest vor der finalen Kalkulation der Erdarbeiten.

Wie finde ich heraus, wie viel Haus ich mir leisten kann?

Die Antwort auf diese Frage ist eine Kombination aus deinem verfügbaren Eigenkapital und deiner monatlichen Tragfähigkeit. In der Vorbereitung solltest du ein Haushaltsbuch führen, um deine tatsächlichen Ausgaben zu kennen. Experten empfehlen, dass die Kreditrate nicht mehr als 35 bis 40 Prozent des Nettohaushaltseinkommens betragen sollte. Berücksichtige dabei, dass nach dem Einzug auch Nebenkosten und Rücklagen für Instandhaltung anfallen.

Nutze Online-Rechner für eine erste Orientierung, aber suche frühzeitig das Gespräch mit unabhängigen Finanzberatern. In der seriösen Planung musst du auch Zinsänderungsrisiken nach Ablauf der Zinsbindung einkalkulieren. Ein Hauskauf ist ein Marathon, kein Sprint. Deine finanzielle Vorbereitung muss sicherstellen, dass du auch bei vorübergehenden Einkommenseinbußen dein Zuhause behalten kannst. Sicherheit geht hier immer vor maximaler Wohnfläche.

Was bedeutet Bemusterung und wann findet sie statt?

Die Bemusterung ist der Moment, in dem dein Haus sein Gesicht bekommt. Hier wählst du alles aus: von der Dachpfanne über die Haustür bis hin zu den Bodenbelägen, Lichtschaltern und Sanitärobjekten. In der Planung & Vorbereitung bei einem Fertighaus- oder Bauträgerunternehmen findet dieser Termin meist einige Monate vor Baubeginn statt. Es ist einer der intensivsten Termine, da du innerhalb weniger Tage hunderte Entscheidungen treffen musst.

Eine gute Vorbereitung auf die Bemusterung ist essenziell. Besuche vorab Fachausstellungen, sammle Materialproben und erstelle Moodboards. Wenn du unvorbereitet in die Bemusterung gehst, neigst du dazu, dich für teure Upgrades zu entscheiden, die dein Budget sprengen. Sei dir bewusst, was im Standard enthalten ist und was extra kostet. Die Vorbereitung hilft dir hier, den Fokus auf die Dinge zu legen, die später schwer zu ändern sind (wie Fenster oder Heizung) und bei dekorativen Elementen im Budget zu bleiben.

Wie erkenne ich ein gutes Baugrundstück?

Ein gutes Grundstück ist mehr als nur eine freie Fläche. In der Planung achten Profis auf die Mikrolage. Wie ist die Verschattung durch Nachbarhäuser oder Bäume? Eine schlechte Ausrichtung kann deine Erträge aus einer Photovoltaikanlage schmälern und deine Wohnräume dunkel wirken lassen. Prüfe in der Vorbereitung auch den Bodenrichtwert, um sicherzustellen, dass der geforderte Preis marktgerecht ist. Ein Blick in die Nachbarschaft verrät dir, ob du dich dort wohlfühlen wirst.

Achte auch auf die Erschließung. Liegen Strom, Wasser, Abwasser und Glasfaser bereits an der Grundstücksgrenze? Wenn nicht, musst du diese Kosten in deine Planung aufnehmen. Ein Grundstück am Hang bietet zwar tolle Architekturmöglichkeiten, verursacht aber deutlich höhere Kosten für Erdarbeiten und Stützmauern. Die Vorbereitung bedeutet hier, das Grundstück mit den Augen eines Ingenieurs zu sehen, nicht nur mit denen eines Romantikers.

Sollte ich mit Architekt oder Bauträger bauen?

Diese Entscheidung hängt von deinem Wunsch nach Kontrolle und deinem Zeitbudget ab. Ein Architekt plant individuell für dich und dein Grundstück. In der Vorbereitung bedeutet das einen längeren Prozess, aber ein einzigartiges Ergebnis. Der Architekt kontrolliert zudem die Bauqualität der einzelnen Gewerke. Das erfordert von dir jedoch viele Einzelentscheidungen und eine aktive Rolle im Bauprozess.

Ein Bauträger verkauft dir oft ein Komplettpaket inklusive Grundstück. Das vereinfacht die Vorbereitung massiv, da viele Prozesse standardisiert sind. Du hast jedoch weniger Einfluss auf die Auswahl der Handwerker und die verwendeten Materialien. Wenn du wenig Zeit hast und Sicherheit bei Preis und Termin suchst, ist der Bauträger oder ein Fertighausanbieter oft der bessere Weg. Wenn du eine künstlerische Vision hast und das Haus als Unikat siehst, ist der Architekt dein Partner in der Planung.

Welche Versicherungen sind in der Vorbereitungsphase wichtig?

Schon vor dem ersten Baggerbiss musst du dich absichern. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung ist die wichtigste Versicherung in der Vorbereitung. Sie schützt dich vor den finanziellen Folgen, wenn auf deiner Baustelle jemand zu Schaden kommt – und als Bauherr haftest du grundsätzlich für alles, was dort passiert. Auch eine Bauleistungsversicherung ist sinnvoll, um Schäden durch Unwetter oder Vandalismus während der Bauzeit abzudecken.

Wenn du Eigenleistungen planst, musst du deine Helfer bei der Berufsgenossenschaft anmelden und eventuell eine zusätzliche Bauhelferversicherung abschließen. Vergiss nicht die Feuerrohbauversicherung, die meist kostenfrei in der späteren Wohngebäudeversicherung enthalten ist. Eine lückenlose Vorbereitung im Versicherungsbereich verhindert, dass ein kleines Missgeschick zum finanziellen Ruin führt. Sicherheit ist die Basis, auf der dein Traum wachsen kann.

Wie gehe ich mit Ängsten und Stress während der Planung um?

Es ist völlig normal, zwischendurch Panik zu bekommen. Ein Hausbau ist eine enorme finanzielle und zeitliche Belastung. In der Planung & Vorbereitung hilft es, sich ein Netzwerk aus Experten und Gleichgesinnten aufzubauen. Tausche dich in Foren oder mit Freunden aus, die bereits gebaut haben. Wissen ist das beste Mittel gegen Angst. Je mehr du über die Prozesse verstehst, desto weniger ausgeliefert fühlst du dich.

Setze dir in der Vorbereitung realistische Ziele und feiere kleine Meilensteine – etwa das unterschriebene Grundstückskaufprotokoll oder die Zusage der Bank. Wenn der Stress zu groß wird, nimm dir eine Auszeit. Ein Wochenende ohne Baustellenbesuch und ohne Katalogewälzen wirkt Wunder. Erinnere dich immer wieder daran, warum du das alles tust: für dein zukünftiges Zuhause, für deine Lebensqualität und für deine Familie. Die Planung ist der Weg, das Haus ist das Ziel.

Wie erstelle ich ein effektives Lastenheft für mein Haus?

Ein Lastenheft ist die schriftliche Zusammenfassung all deiner Wünsche und Anforderungen an das Haus. In der Vorbereitung ist es das zentrale Dokument für Gespräche mit Architekten oder Hausanbietern. Beschreibe darin nicht nur die Anzahl der Zimmer, sondern auch Qualitätsstandards: Welche Art der Dämmung bevorzugst du? Wie wichtig ist dir Schallschutz zwischen den Etagen? Welche technischen Spielereien sind dir wichtig?

Je präziser dein Lastenheft in der Planung ist, desto genauer fallen die Angebote aus, die du erhältst. Das macht sie vergleichbar und schützt dich vor „Äpfel-mit-Birnen“-Vergleichen. Ein gutes Lastenheft enthält auch Angaben zu deinem Budgetrahmen und deinem gewünschten Zeitplan. Es ist dein Pflichtenheft für die Baupartner und sorgt dafür, dass deine Vision ohne Informationsverlust in die Realität umgesetzt wird. Vorbereitung durch Dokumentation ist professioneller Hausbau.

Was versteht man unter den Leistungsphasen nach HOAI?

Wenn du mit einem Architekten arbeitest, begegnen dir die Leistungsphasen der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure). Sie unterteilen die Planung & Vorbereitung sowie den Bau in neun Phasen. Phase 1 ist die Grundlagenermittlung, in der deine Wünsche geklärt werden. Es folgen Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung. Diese Phasen sind das Herzstück deiner Vorbereitung, hier entsteht das geistige Bauwerk.

Später folgen die Ausführungsplanung, die Vorbereitung der Vergabe (Ausschreibung der Gewerke) und die Bauüberwachung. Es ist wichtig zu wissen, dass du den Architekten nicht zwingend für alle Phasen beauftragen musst, es aber für die Qualitätssicherung meist ratsam ist. In der Vorbereitung hilft dir das Verständnis dieser Phasen, den Fortschritt deines Projekts besser einzuschätzen und die Honorarabrechnungen deines Architekten nachzuvollziehen. Strukturierte Planung folgt klaren Phasen.